Schiefertransport von  1865 bis 1890 Da die Eisenbahn nach Wittgenstein noch nicht verlegt wurde, mussten alle Schiefersteine mit Pferde- oder Ochsenwagen nach Bahnhof Siegen oder nach Kreuztal gefahren werden. Diese Fuhrkosten waren für die Raumländer Schiefergruben ein großer Nachteil, denn sie mussten dadurch ihren Schiefer billiger verkaufen. Die Fuhrleute in Wittgenstein verteilten sich auf mehrere Orte. Laut Raumländer Kirchenbücher waren dies: Gasse- Dörr (heute  Dickel), Johann Limper aus Raine, Johann-Georg Scheffel  Bauer und Fuhrmann aus Schreiners, Leie an der Eder Heinrich Womelsdorf (4 Gespanne) und Johann Schneider (Strüthers) mit 2 Gespannen. Nun kamen die Markhäuser Bauern mit Oberste Henrich-Johann Bald (3 Pferdegespanne und 2 Ochsenwagen), Unterste (1 Gespann) und fuhren nur Aushilfe, es war Johann-Georg Limper. Von Raumland Bahnhof hatte nur Gehannes-Kunze einige Gespanne. Die anderen Fuhrleute kamen aus Schameder (etwa 6 bis 12 Gespanne), Holzhausen (3 bis 5 Gespanne),  Berghausen (3 bis 6 Gespanne), und weiter in Berleburg. Da gab es keine genauen Zahlen, aber da viel früher das Berleburger Schloss und die Kirche gebaut wurden, geht man von 10 bis 15 Pferde- und Ochsengespannen aus. Durch die Zeitungen wurden immer wieder Fuhrleute gesucht - sogar aus dem Siegerland sollen Fuhrleute nach Raumland gekommen sein. Alle Jahre im November wurden die Anzeigen für das nächste Jahr aufgegeben.   Folgende Anzeige von 1874  Schiefergrube Hörre Raumland, bei Berleburg sucht fürs nächste Jahr Fuhrleute „Zum Transport von wöchentlich vorläufig 1.000 Zentner Schiefer  von  obiger  Schiefergrube nach  Bahnhof  Siegen oder nach Bahnhof Creuzthal werden ein oder mehre Fuhrleute vertragsmäßig zu engagieren gesucht“. Näheres bei der Grubenverwaltung oder bei der  Verwaltung von Herrn Franz Gerken in Siegen.                                                             Raumland, den 18.11.1874
© Schieferschaubergwerk Raumland
Schiefertransport von  1865 bis 1890 Da die Eisenbahn nach Wittgenstein noch nicht verlegt wurde, mussten alle Schiefersteine mit Pferde- oder Ochsenwagen nach Bahnhof Siegen oder nach Kreuztal gefahren werden. Diese Fuhrkosten waren für die Raumländer Schiefergruben ein großer Nachteil, denn sie mussten dadurch ihren Schiefer billiger verkaufen. Die Fuhrleute in Wittgenstein verteilten sich auf mehrere Orte. Laut Raumländer Kirchenbücher waren dies: Gasse- Dörr (heute  Dickel), Johann Limper aus Raine, Johann-Georg Scheffel  Bauer und Fuhrmann aus Schreiners, Leie an der Eder Heinrich Womelsdorf (4 Gespanne) und Johann Schneider (Strüthers) mit 2 Gespannen. Nun kamen die Markhäuser Bauern mit Oberste Henrich-Johann Bald (3 Pferdegespanne und 2 Ochsenwagen), Unterste (1 Gespann) und fuhren nur Aushilfe, es war Johann-Georg Limper. Von Raumland Bahnhof hatte nur Gehannes-Kunze einige Gespanne. Die anderen Fuhrleute kamen aus Schameder (etwa 6 bis 12 Gespanne), Holzhausen (3 bis 5 Gespanne),  Berghausen (3 bis 6 Gespanne), und weiter in Berleburg. Da gab es keine genauen Zahlen, aber da viel früher das Berleburger Schloss und die Kirche gebaut wurden, geht man von 10 bis 15 Pferde- und Ochsengespannen aus. Durch die Zeitungen wurden immer wieder Fuhrleute gesucht - sogar aus dem Siegerland sollen Fuhrleute nach Raumland gekommen sein. Alle Jahre im November wurden die Anzeigen für das nächste Jahr aufgegeben.   Folgende Anzeige von 1874  Schiefergrube Hörre Raumland, bei Berleburg sucht fürs nächste Jahr Fuhrleute „Zum Transport von wöchentlich vorläufig 1.000 Zentner Schiefer  von  obiger Schiefergrube nach Bahnhof Siegen oder nach Bahnhof Creuzthal werden ein oder mehre Fuhrleute vertragsmäßig zu engagieren gesucht“. Näheres bei der Grubenverwaltung oder bei der  Verwaltung von Herrn Franz Gerken in Siegen.                                          Raumland, den 18.11.1874
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